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Das Harzer Baumkuchenhaus widmet sich dem König unter den Kuchen

Schicht für Schicht eine Delikatesse

Christian Feuerstack hält in seiner Konditorei die alte Harzer Tradition des Baumkuchenbackens aufrecht. Wer wissen will, wie dieser feine Schichtkuchen hergestellt wird, kann jeweils freitags und samstags nachmittags im Baumkuchenhaus in Wernigerode bei einer Vorführung zuschauen.

Dort sehen die Besucher dann unter anderem Bäckerin Maria: Sie öffnet die Klappe des  gasbetriebenen Spezialbackofens und befestigt im Innern des Geräts eine mit Backpapier umwickelte Backwalze. Mit einer Kelle füllt sie die dickflüssige Baumkuchenmasse in eine lange Auffangwanne, die sich unterhalb der Walze befindet. Nun geht es an die eigentliche Arbeit. Mit einem großen Löffel schöpft sie mehrmals Masse aus der Wanne und lässt sie über die sich waagerecht drehende Walze laufen, bis diese komplett mit einer dünnen Schicht Teig überzogen ist. Maria schließt nun die Ofenklappe, und der eigentliche Backvorgang beginnt. Dabei wird der Flammenraum im hinteren Ofenbereich freigegeben, so dass der Kuchen direkt vor der offenen Flamme gebacken wird.

Schon bald breitet sich ein verführerischer Duft in der Schaubäckerei aus … Die Besucher bekommen dort an dieser Stelle Stücke des frischen Baumkuchens zum Probieren. Ein besonderer Genuss! Wer keine Gelegenheit hat, an einer Führung teilzunehmen, kann sich im Verkaufsraum oder im Onlineshop mit Kostproben der 28 verschiedenen Baumkuchensorten eindecken. Gefüllt, in Kuvertüre getaucht, in Stücke geschnitten – die Kunst der Baumkuchenbäckerei „erfordert schon viel Geschick und Fachwissen“, wie Inhaber und Konditormeister Christian Feuerstack erzählt. In Ausgabe 06/2019 der Zeitschrift „Lust auf Landküche“ plaudert er über seine Arbeit und reist außerdem mit Ihnen, liebe Leser, durch die Geschichte zu den Anfängen der Baumkuchenbäckerei. Sie werden staunen, denn erste Belege für diese Art des Backens gibt es bereits in der Antike!

www.harzer-baumkuchen.de